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An die Musik

Bäume am Weg
T/M/Arr: Reinhold Wirsching
Dezember 2011

Der Sonne zu
Kinderglück

Ist es ein Traum? Wachsen als Baum,
der seine Säfte nicht drängt.
Niemals drängt.

Der ganz getrost, vom Wind umtost,
nicht alles im Frühling verschenkt.
Gleich verschenkt.

Alles hat Zeit. Hat seine Zeit.

Ruhig steht er da, reift Jahr um Jahr,
bescheiden zeigt er seine Pracht.

Reckt Zweige ins Licht -
ein Frühlingsgedicht,
wenn Duft ihn umhüllt Tag und Nacht.
Tag und Nacht.

Der Sommer kommt bald,
ganz dicht steht der Wald.
Geduldig wächst er mit der Zeit.
In die Zeit.
Der Baum atmet leis’ -
wann schließt sich der Kreis?

September bringt Frucht,
es findet, wer sucht
und wer dem Getriebe entflieht.
Ganz entflieht.

kontakt

Der Weg ist das Ziel,
ein Gedanke ist viel,
der sich der Eile entzieht.
Sanft entzieht.

Wohin führt dein Weg,
ist er Pfad oder Steg?
Du weißt, wer die Richtung,
die Losung dir gibt.

Drum folge der Spur,
denn reifen kann nur,
wer seine Fragen schon liebt,
wer nicht drängt oder schiebt.
Der Baum weiß, es kommt seine Zeit.
Jede Zeit.

Ist der Winter auch lang,
darum ist ihm nicht bang,
die Stille nur ahnt Ewigkeit, Ewigkeit.

Alles hat Zeit. Hat seine Zeit.

Die Stille nur ahnt Ewigkeit, Ewigkeit.
Ahnt Ewigkeit, ahnt Ewigkeit.
Ahnt, ahnt Ewigkeit.

Reinhold Wirsching